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Thema: TRAUERNDE KINDER

Wenn Kinder trauern...

Kind trauert Ganz besonders die Kinder trauern, wenn ein geliebtes Familienmitglied stirbt.

Verhaltensauffälligkeiten sind oft ein Ausdruck von Trauer. Wichtig ist, dass Kinder Ihre Trauer ausleben können und einen individuellen Trauerweg finden.

Viele Erwachsene sind verunsichert, da das Kind anders reagiert als erwartet nach dem Tod, es verhält sich in deren Augen ungewöhnlich. Aber ein Kind hat keine Vorstellung davon, wie getrauert werden sollte. Sie müssen erfahren, dass sie nicht alleine sind in dieser Situation.


Oft geht das Leben der Kinder wie gewohnt weiter und sie wirken völlig unbetroffen. Kinder verstecken oft ihre Gefühle vor Erwachsenen, sie zeigen Trauer und Kummer nicht immer durch weinen. Sie verstecken die Gefühle vor uns, teilweise um die Eltern zu schützen.

Manche Kinder weinen zuerst gar nicht, einige brauchen vielleicht ein Jahr um sich das erste Mal zu öffnen. Teilweise zeigt das Kind die Trauer eher im Spiel, oder zeigt es in Wut. Die Stimmung wechselt von einer Minute auf die andere von Lachen auf Weinen.

Lassen Sie sich von diesem Verhalten nicht verwirren. Das ist ein Schutz mit ihren intensiven Gefühlen umzugehen. Trauern ist anstrengend. Die Unbeschwertheit und das Lachen zwischen Phasen von Traurigkeit sind wichtig, damit sich das sich Kind erholen kann, damit es diese schwere Zeit übersteht.

Verbieten sie ihrem Kind darum nicht, auch nach dem Tod zu lachen oder zu toben. Gehen Sie offen und ehrlich auf die Fragen des Kindes ein, nehmen Sie es ernst. Begleiten Sie das Kind auf seinem eigenen schweren Weg, aber lassen Sie ihn einen eigenen Weg finden. Ehrlichkeit und ein offener Umgang mit dem Tod und der Trauer ist besonders wichtig, oft werden die Kinder von den Erwachsenen unterschätzt.

Erklären Sie dem Kind was geschehen ist, vermeiden Sie nicht die Begriffe für die Todesursache, wie z.B. Selbsttötung oder ähnlich. Damit die Kinder sich mit der Realität des Todes abfinden können, helfen diese harten Worte den Kindern. Abmildernde Ausdrücke wie "einschlafen" können Kinder verwirren und der Tod könnte verleugnet werden.

Viele Erwachsene glauben, sie schützen die Kinder vor Schmerzen. In Wirklichkeit schützen sie sich selber. Einem Kind die Wahrheit verweigern wird letztendlich mehr Schmerz für das Kind bedeuten, wenn die Wahrheit aufgedeckt wird. Kleine Kinder lernen ihre Welt kennen, indem sie immer wieder fragen und ihnen immer wieder geantwortet wird. Sie lernen auch über den Tod, indem sie Fragen stellen und Antworten bekommen.

Kleine Kinder lernen durch Wiederholungen und müssen deshalb immer wieder die Geschichte des Geschehenen hören, in der gleichen Art, wie sie eine bekannte Gute-Nacht-Geschichte immer wieder vorgelesen bekommen wollen. Dies kann für den Elternteil, der selbst den Tod des Partners oder des Kind betrauert, schwierig, wenn nicht sogar unerträglich sein.

Die Art der Trauer und der Verarbeitung ist individuell von einer Vielzahl verschiedener Faktoren abhängig und so unterschiedlich, wie die Art der Beziehungen der Menschen untereinander auch. Trauer vollzieht sich individuell und wenig vorhersagbar. Das gilt für Erwachsene und Kinder gleichermaßen.

Ausführliche Hilfe finden Sie unter anderem unter: www.trauernde-kinder.de

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