Thema: TRAUERBRIEFE / TRAUERANZEIGEN
Trauer
12.08.2009
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TRAUERBRIEFE / TRAUERANZEIGEN
Früher war es üblich, den Tod einer Person in handschrifltichen Briefen zu verkünden. Im 16. bis 18 Jahrhundert ging man dazu über, sog. „Leichenpredigten“ zu verbreiten. Dies war eine gedruckte Version der anlässlich eines Todesfalls gehaltenen Predigt des Priesters.
Im achtzehnten Jahrhundert entstanden die modernen Zeitungen. Damit begann man, Todesfälle mit einer Annoce anzuzeigen.
Die Traueranzeige wird von den Hinterbliebenen beauftragt. Darin wird der Tote gewürdigt, man verabschiedet sich von ihm, ggf. wird auch zur Beerdigung oder Trauerfeier eingeladen.
In seltenen Fällen hat der Verstorbene schon zu Lebzeiten einen eigenen Nachruf formuliert. Fast immer sind Geburtstag und Sterbetag in der Anzeige genannt, teilweise mit den zugehörigen Orten. Es bietet sich auch die Möglichkeit, besondere Interessen oder Bezüge des Verstorbenen in der Anzeige zum Ausdruck zu bringen.
In jedem Falle wird in der Traueranzeige viel über die Beziehung zum Verstorbenen ausgedrückt sowie die eigene Einstellung zu Leben und Tod ausgedrückt.
In vielen Fällen werden Zitate zum Thema Sterben, Tod, Liebe, Hoffnung angeführt. Gläubige Menschen wählen oft Bibelzitate und das Kreuz als Symbol.
Auch Danksagungen an Menschen, die sich zuletzt um den Verstorbenen gekümmert haben, sind üblich.
Neben der Traueranzeige in der Zeitung ist es natürlich auch möglich, dem Verstorbenen bekannte Personen mit einem entsprechenden Brief zu informieren.
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