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Thema: HOSPIZ

HOSPIZ

Ängste / Angst Hospizarbeit

Die Hospizbewegung gehört zu den am stärksten wachsenden Bürgerbewegungen in Deutschland.

Sie setzt sich dafür ein, sterbende Menschen in der letzten Phase zu begleiten und deren Angehörige zu entlasten. Sie wollen den Tod weder beschleunigen noch hinauszögern.



Ziel ist, dass Menschen ihren letzten Lebensabschnitt in der ihnen angemessenen Weise gestalten und menschenwürdig sterben können. Voraussetzung ist eine angemessene Pflege und eine Gemeinschaft von Menschen, die sich der Bedürfnisse der Sterbenden und ihrer Angehörigen verständnisvoll annimmt.

Die Hospizbewegung hat durch ihre Arbeit die Themen Sterben und Tod aus der Tabuzone herausgeholt.

Geborgenheit für sterbende Menschen

500 Hospizgruppen und -initiativen in Deutschland bieten ihre ambulanten Hilfen an. Sie begleiten unheilbar kranke, sterbende Menschen zu Hause in ihrer gewohnten Umgebung. Wenn der Sterbende keine Angehörigen hat oder die Versorgung zu Hause nicht möglich ist, kann es notwendig sein, ein stationäres Hospiz in Anspruch zu nehmen.

Stationäre Hospize, von denen es rund 95 in Deutschland gibt, sind kleine Einrichtungen, die durch Orden, konfessionelle Krankenhäuser oder gemeinsam von Diakonie und Caritas getragen werden.

Sie sind so eingerichtet, organisiert und geführt, dass eine häusliche Atmosphäre entsteht, in der sich der sterbende Mensch geborgen und ernst genommen weiß.

Immer mehr Krankenhäuser und Einrichtungen der stationären Altenhilfe öffnen sich der Hospizbewegung. Krankenhäuser bieten mit ihren sogenannten Palliativstationen unheilbar kranken Patienten eine hochqualifizierte Schmerzbehandlung sowie psychosoziale Begleitung.

Der Tagesablauf orientiert sich an den Bedürfnissen der Patienten.

Neben den professionellen Helfern sind auch für stationäre Hospize ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unverzichtbar. Sie bewirken die persönliche Atmosphäre, entlasten die Hospizgäste und sind häufig das Bindeglied zwischen den schwerstkranken Menschen und deren Angehörigen.

Die ehrenamtlichen Mitarbeitenden werden für ihre Aufgabe besondere befähigt und gefördert. In Kursen lernen sie, sich mit Sterben und Tod sowie eigenen religiösen Erfahrungen auseinander zu setzen, Gespräche zu führen, nonverbale Kommunikation und Symbolsprache zu verstehen, einfachste pflegerische Kenntnisse. Ehrenamtliche werden durch Supervision und Weiterbildung begleitet.

Die Begleitung sterbender Menschen in Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen ist bisher immer noch vom besonderen Engagement und Ideenreichtum der Mitarbeitenden in diesen Einrichtungen und den örtlichen Hospizgruppen abhängig.

Die Finanzierung der palliativmedizinischen und sozialpsychologischen Leistungen durch Krankenkasse bzw. Pflegeversicherung sind weder gesichert noch ausreichend. Versicherte in stationären Hospizen haben Anspruch auf einen Krankenkassenzuschuss.

Kostenlos für Sie zum downloaden und ausdrucken: die LUGEO-Vorsorgevollmacht

Kostenlos für Sie zum downloaden und ausdrucken: die LUGEO-Bankkontenvollmacht

Kostenlos für Sie zum downloaden und ausdrucken: die Checkliste für den Todesfall

Weitere Informationen über die Hospizarbeit sowie Adressen von ambulanten Hospizgruppen und stationären Hospizen erhalten Sie bei den Diakonischen Werken der Landeskirchen über die jeweiligen Hospizreferate ODER im LUGEO-Servicebereich.

Informationen zur Fort- und Weiterbildung Ehrenamtlicher erteilen das Gemeindekolleg der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD) Berlinstr. 4-6

Internettipp: www.diakonie.de

Weiterführende Informationen zum Thema:

» BETREUUNGSVERFÜGUNG
» BESTATTUNGSVERFÜGUNG
» VORSORGEVOLLMACHT
» KONTOVOLLMACHT
» HOSPIZ
» STERBEGELDVERSICHERUNG
» VERSICHERUNGEN
» TESTAMENT




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