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Thema: DEPRESSIONEN

DEPRESSIONEN / ÄNGSTE - Psychotherapie

Depression / Angst Psychopharmaka allein beseitigen nicht die Ursachen einer psychischen Erkrankung. Die Psychotherapie ist jedoch in Kombination mit Medikamenten eine verlässliche Hilfe, um wieder gesund zu werden.

Hier stellt sich dem Betroffenen jedoch die Frage: Welche Art von Therapie ist die Richtige für mich? Denn es gibt unzählige Varianten der Psychotherapie. Jedoch werden nur Psychoanalyse/tiefenpsychologische Verfahren sowie Verhaltenstherapie von den Krankenkassen finanziert.

Gerade bei Ängsten ist vor allem die Verhaltenstherapie sehr wirkungsvoll. Es werden Verhaltensweisen geübt, so dass man lernt, sich mit seinen Ängsten und Gefühlen zu konfrontieren und diese schließlich zu überwinden.

Bei tiefenpsychologisch fundierten Verfahren, wie z. B. der Gesprächstherapie, werden in Gesprächen Konflikte bearbeitet, vergangene Geschehnisse und Ereignisse bearbeitet. Bei Depressionen ist jedoch nicht nur diese Therapie empfehlenswert. Auch eine kognitive Verhaltenstherapie ist angebracht, bei der Denkmuster und -strukturen beleuchtet und neu bewertet werden.

Manchmal ist es aber gar nicht das Wichtigste, welcher Art die Therapie ist, sondern ob man mit dem Therapeuten gut zurecht kommt. Da dies nicht sofort bei der ersten Sitzung beurteilt werden kann, stehen einem von der Krankenkasse fünf Probesitzungen zu, bevor die Psychotherapie bei der Krankenkasse beantragt wird (darum kümmert sich der Therapeut).

Eine Liste von kassenzugelassenen Therapeuten kann man übrigens bei der Krankenkasse erhalten. Eine persönliche Empfehlung von einem Freund oder Bekannten, der bereits in psychotherapeutischer Behandlung ist, kann ebenso hilfreich sein, einen Therapeuten zu finden. Aber auch in den Gelben Seiten oder im Telefonbuch sind Therapeuten aufgeführt. Über das Internet kann man sich auch bei der kassenärztlichen Bundesvereinigung einen Psychotherapeuten suchen.

Hier noch eine begriffliche Klärung: Wo liegt der Unterschied zwischen Psychiater, Psychologe und Psychotherapeut? Nun, ein Arzt hat Medizin studiert. Er wird Facharzt auf dem Gebiet Neurologie/Psychiatrie (oft kombiniert) und ist somit Psychiater. Ein Psychologe hat Psychologie studiert.

Der Begriff Psychotherapeut ist in Deutschland geschützt. Im Prinzip handelt es sich hier um eine Zusatzausbildung. Sowohl Psychiater als auch Psychologen können die zusätzliche Bezeichnung Psychotherapeut tragen. Es gibt also ärztliche Psychotherapeuten und psychologische Psychotherapeuten. Ein Arzt oder Psychologe darf nur dann eine Psychotherapie durchführen, wenn er auch die Zusatzbezeichnung Psychotherapeut hat.



Weiterführende Informationen zum Thema:

» DEPRESSIONEN - Einführung
» DEPRESSIONEN - Verschiedene Formen
» DEPRESSIONEN - Symptome
» DEPRESSIONEN - Ursachen
» DEPRESSIONEN - Behandlung
» DEPRESSIONEN - Psychotherapie
» ANGST - Einführung
» ANGST - Soziale Phobie
» DEPRESSIONEN / ANGST - Diagnose




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